![]() |
|
Zeittafel des Stadtteiles Wehlen |
|
Zeittafel
![]() |
|
dritte Wehlener Brücke (Foto 1952) |
|
| 873 | Der Ort findet erstmals urkundliche Erwähnung anläßlich einer Aufzählung von Besitzungen des St.-Kunibert-Stifts zu Köln. |
| 1084 | Ein Nonnenkloster wird am linken Moselufer in Machern von Erzbischof Egilbert (1079-1101) erwähnt |
| 1168 | sind verschiedene Klöster und Abteien zu Wehlen begütert |
| 1238 | Das Zisterzienserinnen Kloster Machern wird in ein adeliges Frauenstift umgewandelt. (Machern kommt von maceria = Mauer.) |
| 1569 | Die Kirche zur hl. Agatha in Wehlen wird als Filiale der Pfarrei Bernkastel, mit der sie dem Hospital zu Cues inkorporiert ist, erwähnt. |
| 1591 | wird der Ort selbständige, von Cues mitverwaltete Pfarrei |
| 1661 | Errichtung einer Kapelle anstelle des im Jahr 1627 infolge der Pest untergegangenen Dorfes ,,Inkart" unterhalb Wehlens |
| 1794 | Wehlen, dem kurtrierischen Amt Wittlich zugehöng, ,,enthält 136 Bürger (!) und 127 Wohnungen. Die Gemeindegemarkung ist ungefähr im Umfang drei Stunden groß und jenseits der Mosel mit vielen und guten Weinstöcken bepflanzt". |
| 1802 | gelangten sämtliche, den einzelnen kirchlichen Genossenschaften und K1östern gehörigen Güter zur Versteigerung. Aufhebung des Klosters Machern. |
| 1803 | Wehlen wird selbständiger Pfarrsitz. Erster Pfarrer, 1803-1817, ist Josef Georg Ignaz Canaris. |
| 1842 | Inmitten der Schieferfelsen am rechten Moselufer erbaut Jodocus Prüm die ,,Sonnenuhr", und der Rheinische Antiquarius schreibt:,,Wehlen ist eine der herrlichsten Weinlagen am ganzen Strom. |
| 1869 | Die zu kleine Kirche wird verlassen und an die Zivilgemeinde abgetreten, während eine neue Pfarrkirche, nachweislich die dritte (heute an der Hauptstraße gelegen), gebaut wird. Konsekration: 15. Mai 1870 durch Weihbischof Johann Jakob Kraft. |
| 1896 | Im Wehlener Wald auf ,,Grainskopf' - NN Höhe 328 m - wird ein hölzerner Aussichtsturm errichtet, der eine prachtvolle Rundsicht über die Mosel- und Eifelberge gewährt |
| 1902 | Zehn musikfreudige Bürger gründen den Musikverein ,,Lyra Wehlen". |
| 1905 | Der Ort erhält eine Bahnstation der Moseltalbahn (Trier-Bullay) am rechten Moselufer |
| 1906 | Gründung des Männergesangvereins "Lyra Wehlen" |
| 1908 | Eine Statistik gibt die Größe des Wehlener Weinberglandes mit 84 ha an, davon 78 ha Riesling |
| 1910 | Wehlen, zur Bürgermeisterei Lieser gehörend, hat 1335 Einwohner und eine Gemarkungsfläche von 869,5 ha. Der Turn- und Sportverein Wehlen wird gegründet |
| 1913 | Einweihung der Turnhalle am Moselufer. |
| 1915 | Vollendung des ersten Brückenbaues über die Mosel (,,Kaiser-Wilhelm-II.-Brücke"). Diese stürzt während eines gewaltigen Hochwassers am 15.1.1920 ein |
| 1922 | Die Freiwillige Feuerwehr Wehlen wird gegründet. |
| 1926 | Zweiter Brückenbau, eine Stahlbogenkonstruktion. Sie wird am 13. März 1945 beim Rückzug von deutschen Truppen gesprengt. |
| 1945 | Ein schwerer Luftangriff am 24. Februar fordert 16 Todesopfer. 12./13. März: Der Ort wird von den Amerikanern eingenommen. |
| 1949 | Die dritte Brücke, eine Hängebrücke, einzigartig an der Mosel, wird dem Verkehr übergeben. Brückeneinweihungsfest am 17./19. September. |
| 1952 | In Wehlen zählt man 1502 Katholiken, 3 Protestanten und 3 Mischehen. |
| 1962 | Wehlen erhält ein neues Ehrenmal für die Gefallenen der Weltkriege auf dem Friedhof. |
| 1968 | Die Straße - B 53 - in Richtung Kues wird zu einer ,,verkehrsgerechten Autostraße" ausgebaut. |
| 1970 | Eingemeindung des Ortes zur Stadt Bernkastel-Kues am 7. November. Willi Weins ist der letzte Ortsbürgermeister der selbständigen Gemeinde Wehlen. |